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Illustration Marc Crepaz

Vitalregion über Innsbruck :: Status der Aktivitäten

Der im Jahr 2015 begonnene „Entwicklungsprozess Patscherkofel – Glungezer“ mündete im Dezember 2016 in die „Fördergemeinschaft für die Vitalregion über Innsbruck – Patscherkofel bis Glungezer“.

Mitglieder der Fördergemeinschaft sind:

  • die Gemeinden der Region (Ellbögen, Patsch, Lans, Aldrans, Sistrans, Rinn, Tulfes),
  • die Stadt Innsbruck (mit den Stadtteilen Vill und Igls),
  • die Tourismusverbände (Innsbruck & seine Feriendörfer, Hall/Wattens)

Im Entwicklungsprozess wurde herausgearbeitet, dass wir uns in Zukunft als „aktivierende Vitalregion“ positionieren wollen. Acht Arbeitsgruppen (Vitalzentrum, Gesunde Region, Radfahren, KulturNetz, Mobilität, Landwirtschaft, Wandern, Hütten) arbeiten seitdem daran, dieses Ziel zu erreichen.

Folgende Maßnahmen stehen im Jahr 2017 an:

Vitalzentrum:

Das geplante Vitalzentrum richtet sich an Menschen, denen ihre Gesundheit sowohl Zeit als auch Geld wert ist. Die Angebote zur Prävention und Regeneration sollen Einheimischen, Gästen und Tagestouristen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Es wird darum gehen, eine positive energetische Stimmung zu vermitteln – sei es durch ganzheitsmedizinische Betreuung oder (Ayurveda-)Kochkurse.
Die Bettenkapazität wird bewusst klein gehalten um bestehende touristische Unterkünfte auszulasten. Es ist geplant, das Zentrum durch private Gesellschaften zu errichten und zu betrieben um nicht auf Quersubventionierungen aus der öffentlichen Hand angewiesen zu sein.

Insgesamt soll das Vitalzentrum keine Konkurrenz zum bestehenden medizinischen Angebot in der Region darstellen. Eine positive Machbarkeitsstudie liegt bereits vor. Nun wird ein geeigneter Standort gesucht. Prioritär sollen bestehende Anlagen aktiviert werden.

Radwegekonzept:

Das zu erstellende Radwegekonzept beinhaltet Verbindungen innerhalb der Vitalregion zwischen den Gemeinden und Stadtteilen am Plateau, sowie ins Inntal (Innsbruck, Hall, Volders) und Anbindung an den Wipptalradweg. Somit ist der Lückenschluss des Radweges München-Verona weitgehend gegeben.

Anforderungen an das Radwegekonzept:

  • Verbindung der Gemeinden mit Anschluss an die Bergbahnen (Patscherkofel und Glungezer), Badeseen und dem neu entstehenden Vitalzentrum.
  • Taugliches Radroutennetz in ausreichender Qualität für den Freizeit- und Alltagsradverkehr.
  • Technische und rechtliche Machbarkeitsanalyse.
  • Kostenschätzung für Errichtung und laufende Wartung

Mobilitätskonzept

Als Aufgabenstellung im Mobilitätskonzept für die Vitalregion sollen

  • allfällige Mängel und Defizite im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNRV) ermittelt und analysiert werden,
  • Ziele für die Stärkung des ÖPNRV formuliert und
  • Maßnahmen für die Verbesserung des Angebotes im ÖPNRV mit dem Ziel einer Entlastung der Siedlungsgebiete und insbesondere der Ortskerne konzipiert werden, wobei die kurz- und mittelfristige Umsetzbarkeit der Maßnahmen angestrebt wird.

Zusätzlich wird eine Personenbefragung durchgeführt und aufbauend auf diese eine Mängelanalyse erstellt.

Wanderwege

Die Wanderwege der Vitalregion sind zum Teil schlecht gewartet und beschildert. Die Arbeitsgruppe „Wandern“ hat diese Mängel dokumentiert. Ab 2017 soll es für jede Gemeinde eine/n Verantwortliche/n geben, welche/r die Wege in gutem Zustand hält, neue Schilder werden bestellt.

Überdies sind ergänzend zum Speckbacherweg, welcher die gesamte Region verbindet, Dörferrunden geplant, welche zu Sehenswürdigkeiten, Spielplätzen und Gastronomie / Einkaufsmölgichkeiten führen.

KulturNetz Vitalregion

Die Arbeitsgruppe KulturNetz Vitalregion bemüht sich um eine Vernetzung aller Kulturschaffenden aus der Region. Ein erster Schritt ist es, gemeinsam mit der Landesmusikschule SÖM, die Wohnzimmerkonzerte, welche im Jahr 2016 auf wenige Gemeinden beschränkt waren, in der gesamten Vitalregion zu veranstalten. Nähere Infos dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.
In der Folge soll es eine Online-Plattform geben, welche die Kulturschaffenden der Region sichtbar macht, bzw. ihnen die Möglichkeit gibt, sich zu vernetzen.

Wer bezahlt das alles?

Jede Gemeinde der Vitalregion bezahlt pro Einwohner 3 € Mitgliedsbeitrag, das entspricht einem Drittel des Budgets der Fördergemeinschaft. Ein weiteres Drittel kommt von der Stadt Innsbruck, ein Drittel steuern die Tourismusverbände bei. Mit diesen Beiträgen werden die Konzepte bezahlt, sowie allgemeine Kosten, wie jene für Öffentlichkeitsarbeit und Koordinationsstelle gedeckt.
Umsetzungsmaßnahmen wie Wegebau sind von den betroffenen Gemeinden selbst zu tragen.

 

Kontakt und weitere Informationen zu den Aktivitäten in unserer Vitalregion

Verena Piegger
Fördergemeinschaft für die Vitalregion über Innsbruck
Patscherkofel bis Glungezer

Gemeinde Sistrans
Unterdorf 15, A-6073 Sistrans
Tel: +43 512 377214-13, Fax: -40
koordination.vitalregion@sistrans.at